Alphataucher

Taucher Tro­phy. Team Sil­ber. 3 Bun­deslän­der, ca. 500 km, 8 Tauch­plätze … und gaaanz viel Spaß!

Im Dezem­ber 2015 ging es los. Zwar lan­de­ten die ersten E-​Mails mit dem Absender „alpha-adventure@…“ noch im Spam-​Filter, doch irgend­wann wurde klar, da haben sich Vere­ins­mit­glieder etwas Beson­deres ein­fallen lassen. Pünk­tlich am 01.01.2016 wurde die Alpha-​Taucher-​Trophy 2016 eröffnet, aber noch lange Zeit blieb geheim, welche Vere­ins­mit­glieder sie aus­gear­beitet hatten.

Die erste Auf­gabe gab es bere­its im Feb­ruar, ein wenig graue The­o­rie. Dazu musste die alte Deko-​Tabelle raus­ge­sucht wer­den … gut, dass es das Inter­net gibt.

Im April dann die zweite Runde, es ging in die Praxis und das erste Tauchziel, der „Teufel­stisch“ im Hohen­de­icher See (noch nie davon gehört!) musste gefun­den wer­den. Hil­fre­ich soll­ten eine grobe Beschrei­bung mit kryp­tis­chen Hin­weisen und die Tiefenkarte des Sees sein.

Bernd wollte ursprünglich gar nicht an der Tro­phy teil­nehmen, nun aber war sein Ent­deck­ersinn geweckt. Mit ver­schiede­nen Tauch­part­nern hat er im drit­ten Ver­such den Teufel­stisch gefun­den. Er war so begeis­tert, dass er diesen Tauch­platz im nach­herein noch zweimal aufge­sucht hat.

Die näch­ste Auf­gabe: ein Tauch­gang mit ABC-​Ausrüstung!

Anhand der vorgegebe­nen Koor­di­naten fan­den wir an einem schö­nen Juni-​Sommertag einen Bag­gersee in Hark­sheide. Nach kurzem Fuß­marsch ging es gle­ich ins sehr kalte Wasser und an der ver­meintlich beschriebe­nen Boje in die Tiefe. So oft wir auch abtauchten, es ließ sich dort kein Trophy-​Schild finden.

Lag es an der sehr schlechten Sicht unter Wasser oder waren wir an der falschen Boje? Wir haben es nie erfahren.

Aber, auch wenn wir nichts gefun­den haben, war es trotz­dem ein schöner Tag und wir haben eine neue Badestelle kennengelernt.

In den näch­sten Wochen fol­gten weit­ere E-​Mails, die die Vor­freude auf das „Trophy-​Wochenende“ befeuerten. Dann endlich, am Fre­itag den 08.07.16, kam es um 18.00 Uhr zum ersten Zusam­men­tr­e­f­fen aller Teil­nehmer an der Dove-​Elbe.

Die Trophy-​Leitung, Dirk-​Rainer und Thorsten, teil­ten die acht Teil­nehmer in 3 Teams ein, Rot, Blau und Sil­ber. Wir waren das Team Sil­ber, beste­hend aus Bernd, Kai und mir (Regine). Da Kai an diesem Abend erst später kom­men kon­nte, mussten Bernd und ich für unser Team in die Dove-​Elbe sprin­gen und dort einen ver­steck­ten Kara­bin­er­haken finden. Der Schock war groß, denn das Wasser war viel käl­ter als erwartet, die Sicht gle­ich null. Alle drei Teams bewältigten let­ztlich die Auf­gabe bravourös und wir alle wur­den dafür von der Tour-​Leitung mit Hot-​Dogs und Getränken belohnt.

Weiter sollte es am Sam­stag­mor­gen gehen, der Tre­ff­punkt war der IKEA-​Parkplatz in Schnelsen.

Sam­stag­mor­gen, 07.30 Uhr:

Auf dem Park­platz gab es zum Glück erst Kaf­fee, dann die näch­sten Instruk­tio­nen von Dirk-​Rainer. Wir beka­men die Hil­f­s­mit­tel, die wir an diesem Woch­enende ange­blich benöti­gen wür­den, u.a. Aufk­le­ber für Tauch­flaschen und Autos, Bleis­tifte und einen USB-​Stick. Zunächst mussten die Bleis­tifte mit dem Taucher­messer ange­spitzt wer­den, dann ging es für die let­zten Instruk­tio­nen zu den Autos.

Wir erhiel­ten einen vier­stel­li­gen Code, mussten aber erst die richtige Rei­hen­folge der Zahlen finden. Kurze Zeit später hat­ten wir dann das Pass­wort und kon­nten die Excel-​Datei öff­nen, die uns durch dieses Woch­enende führen sollte. Ver­steckt waren hier mehrere Tabel­len­blät­ter, alle pass­wort­geschützt, jedes für einen anderen Tauch­platz. Sobald wir einen Tauch­platz und das dort unter Wasser ver­steckte Schild gefun­den hät­ten, würde uns das näch­ste Pass­wort per SMS über­mit­telt wer­den. Und dann ging es endlich los:

Unser erstes Ziel lag in Kiel, am Skager­rakufer 4.

Wir ließen uns von der Beschrei­bung ver­wirren und tauchten fälschlicher­weise an der Mole des Segel­hafens ent­lang zum let­zten Dal­ben, sahen dort aber kein Trophy-​Schild.

Bernd und Kai ver­suchten es dann am Fähran­leger und fan­den das Ziel sofort. Allerd­ings hat­ten sie den Fahrplan der Fähre nicht im Kopf und so kam es, dass sie ger­ade ein paar Meter weg waren, als die Fähre einlief.

Das näch­ste Ziel war Kiel-​Strande.

Laut Anweisung sollte ein Taucher an Land bleiben, diese Pause kam mir sehr gele­gen. Auf dem Park­platz trafen wir Kieler und Ham­burger Taucher, die uns zum Olympia-​Hafen in Kiel-​Schilksee schick­ten, von wo aus man leichter und schneller auf die Hafen­mole kom­men sollte.

Da die Tophy-​Anweisung war „Macht ein Foto vom Sprung ins Wasser“ fragte Bernd den Hafen­meis­ter, ob sie von der Hafen­mole ins Wasser sprin­gen dürften. Nur sein ent­geis­terter Blick und die harschen Worte: „Ihr seid wohl wahnsin­nig, natür­lich nicht!“ hiel­ten sie davon ab.

Gut, dann halt nicht, unser Tauchteam ging von Land aus ins Wasser und tauchte quer durch die Bucht. Durch ein Missver­ständ­nis leit­ete ich die zwei noch in die falsche Rich­tung, aber nach einer kurzen Kor­rek­tur fan­den sie dann das Schild recht schnell.

Zwis­chen­zeitlich hatte die Tour-​Leitung mehrfach angerufen — wir lägen schlecht in der Zeit, soll­ten den drit­ten Tauch­platz aus­lassen und direkt zum vierten Ziel fahren.

Dieses lag in Eck­ern­förde, am Jungfern­stieg (tat­säch­lich gibt’s den auch in ECK).

In Eck­ern­förde angekom­men, mussten wir fest­stellen, dass dort an diesem Woch­enende das Sprot­ten­fest stat­tfand, somit war hier alles dicht. Wir fragten in einer strand­na­hen Garagen-​Tauchbasis nach einer Park­möglichkeit und den kürzesten Weg zur Hafen­mole. Let­ztlich fan­den wir dann mit­ten im Ort, direkt in der Straße Jungfern­stieg, einen Parkplatz.

Also, Umziehen an der Straße, ein etwas län­gerer Fußweg über Asphalt zur Strand­prom­e­nade, dann über den Sand endlich ins Wasser. Wir tauchten quer zur Hafen­mole, dann an der Mauer ent­lang bis zum Ende der Mole. Dort liegt „Eck­town“, ein kün­stliches Riff, beste­hend aus alten Fahrrädern und Skulp­turen. „Unser“ Schild fan­den wir recht schnell, sofort ging es zurück.

Nach diesem Tauch­gang war es bere­its später Nach­mit­tag und wir kon­nten eine Stärkung gebrauchen. In einem niedlichen, kleinen Café am Jungfern­stieg beka­men wir Kaf­fee und ein köstliches Stück Torte.

Später stellte sich dann her­aus: wir park­ten direkt vor einer weit­eren Tauch­ba­sis und haben für das näch­ste Mal gle­ich eine Taucher-​Anlaufadresse fürs Umziehen, Kaf­feetrinken und eine Grill-​Oberflächenpause gefun­den (Tauchen & Meer, www​.tauche​nund​meer​.net).

Weiter ging es dann zum Tre­ff­punkt für den Abend und die Über­nach­tung in die Jugend­her­berge nach Plön. Alle anderen Teil­nehmer waren schon dort und warteten mit dem Aben­dessen auf uns.

Nach dieser kurzen Stärkung hat­ten unsere Aus­richter zum Abschluss des Tages noch zwei Auf­gaben für uns: zunächst sollte für jedes Team eine Per­son durch den Plöner See schnorcheln, was Eugen, Isa und Bernd ger­ade noch so schafften.

Das nächtliche Kerzen­schwim­men durch die Schwen­tine und den kleinen Plöner See ent­fiel dann aber, weil alle Teil­nehmer zu müde waren. Stattdessen ließen wir den Abend in gemütlicher Runde bei Chips, Bier und Scotch Whisky ausklingen.

Am Son­ntag­mor­gen ging es nach dem Früh­stück weiter. Nach unserer Datei lag das Ziel in der Nähe von Boltenhagen, dort soll­ten wir den Tauch­platz erkun­den und beschreiben. Allerd­ings stell­ten wir fest, dass der Weg zum Wasser mit Tauchaus­rüs­tung zu weit gewe­sen wäre.

Wir fuhren einen Ort weiter, hier war alles für einen guten Tauch­platz vorhan­den: großer Park­platz, öffentliches WC, (nur) ca. 400 Meter zum Strand. Lei­der war das Wasser in diesem Bere­ich der Steilküste so flach, dass wir auch hier nicht abtauchen konnten.

Nach Rück­sprache mit Dirk-​Rainer soll­ten wir dann an Greves­mühlen vor­bei auf direk­tem Weg zum let­zten Trophy-​Ziel, dem Tres­sower See, fahren.

Und hier saß bere­its ein maßge­blicher Teil der Trophy-​Leitung am rauchen­den Grill und begrüßte uns zünftig.

Um die Wartezeit bis zum Ein­tr­e­f­fen der anderen Teams zu verkürzen, machten Kai, Bernd und ich einen Erkun­dungstauch­gang im Tres­sower See.

Lei­der lag die Sichtweite bei viel weniger als einem hal­ben Meter und es gab wirk­lich NICHTS zu sehen. Deshalb dauerte dieser Tauch­gang auch nicht sehr lange.

Als let­zte Auf­gabe der Chal­lenge bekam jew­eils einer pro Team eine Ori­en­tierungsauf­gabe. Mit einer Boje an der Flosse aus­ges­tat­tet musste eine andere Boje in ca. 100 Meter angepeilt und ange­taucht wer­den. Kai, Olaf und Daniel stellen sich dieser Auf­gabe und Daniel gewann eindeutig.

Danach wurde das gemein­same Woch­enende mit Grill­fleisch und –käse, Salaten und nicht mehr ganz so kühlen Getränken beendet.

Dabei wur­den dann auch die Sieger der Taucher-​Trophy-​2016 geehrt: das waren alle Teil­nehmer gleichermaßen!

Die Sieg­prämie: alle „dür­fen“ bei der Aus­rich­tung einer Alpha-​Taucher-​Trophy 2017 mithelfen.

Wir hat­ten das ganze Woch­enende über sehr viel Spaß, haben viele neue Tauch­plätze erkun­det und schöne Stun­den in der Gemein­schaft verbracht.

Dirk-​Rainer und Thorsten,

Team Sil­ber sagt:

Vie­len Dank euch Bei­den für diese aufwendige und super organ­isierte Veranstaltung!“

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