Alphataucher
Geschrieben von: Heiko Herrmann

1. Stunde: Was erwartet mich eigentlich? Nach dem Schnuppertauchen, der mir richtig Spaß gemacht hatte, sollte es nun weitergehen. Mit der ABC-Ausrüstung begann die Ausbildung im Schwimmbad. Ich musste eine Bahn mit 25 m ganz langsam durch tauchen. Ich lernte schnell, dass hier kontrolliertes Atmen geübt wird. Ja, ich hätte weiter Sport treiben sollen , denn die 50 m hatte ich mal geschafft.

Also - Luft anhalten - und dann die Bahn durch tauchen. Und siehe da, zum Schluss habe ich es hinbekommen. Und der Ausbilder war zufrieden und hat gemerkt, dass ich darum gekämpft habe die Bahn zu schaffen. Yeah.

2. Stunde: Es ist schon wieder Sonntag und wir beschäftigen uns mit dem Zusammenbau der Ausrüstung und dem Anlegen des Jackets. Und dann ging es abwärts. Es sind so viele Eindrücke, die ich unter Wasser hatte, obwohl ich nur im Hallenbad war. Und dann passiert es. Plötzlich schüttelte mir jemand Unterwasser die Hand, was ich automatisch erwidere. Schnell war die Hand wieder weg. Wer war das denn? Vera, Babette oder Tina? So langsam komme ich wieder zur Ruhe.

3. Stunde: Nun sollen mir die Grundlagen zum Schnorcheln beigebracht werden. Das richtige Abtauchen und die das Kraulen sind gar nicht so einfach, denn das Atmen nur durch den Schnorchel ist noch nicht so einfach. Aber mir den vielen Übungen klappt es immer besser.

4. Stunde: Olaf wollte es mal wieder wissen und dieses Mal sollte ich meine Grenzen wieder kennenlernen. Erst ganz einfach mit vier Bahnen schnorcheln. Dabei in der Bahn 3 x auftauchen, die nächste Bahn 2 x auftauchen - dann 1 x. Doch das sollte nicht alles sein. Damit wir richtig ins Schwitzen kommen, sollten nun geschnorchelt werden. 5 Minuten vorwärts und 5 Minuten auf dem Rücken, 5 Minuten in Seitenlage und zum Schluss noch 5 Minuten mit einer Flosse. zum Schluss war ich mal wieder geschafft.

5. Stunde: Jetzt habe ich wieder eine eigene Tauchmaske. In dieser Stunde sollte die Taucherausrüstung alleine im Wasser angelegt werden. Dann musste die Tauchermaske unter Wasser abgesetzt werden. Die Maske wieder ausblasen und darauf achten, dass das Wasser vollständig ausgeblasen ist. Ich hatte es nicht geschafft und das Wasser aus der Maske eingeatmet. Beim zweiten Versuch hat es dann geklebt. Auch die eigene Ausrüstung kann ich nun alleine anziehen und wieder ablegen.

1. Theorie-Tag: Wir hatten uns an einem Abend verabredet und sollten nun über die Tauchtheorie unterrichtet werden. Die Informationen prasselten auf mich ein. Bin ich froh, dass ich schon einige Male im Schwimmbad getaucht bin und so schon einige Sachen weiß und mir einiges selber erklären kann. Mit wird jetzt auch immer bewusster, dass ich einen Sport ausüben kann, welcher mit äußerster Sorgfalt behandle werden muss. Je sorgfältiger man sich vorbereitet, desto schöner wird der Tauchgang. Und es zeigt sich, dass der Tauchsport immer ein Partnersport ist.

6. Stunde: Heute sollte ein bewusstloser Taucher von mit gerettet werden. Willi legt sich mit seiner Ausrüstung auf den Beckengrund und hat gewartet. Also erst musste ich 50 m schnorcheln und dann zum Taucher abwärts schwimmen. Zuerst hatte ich mich verschluckt, schaffte es aber noch Willi an die Oberfläche zu holen. Beim zweiten Versuch habe ich es endlich geschafft. Ein bisschen Luft ins Jackett und dann den Taucher mit Gerät 50 m schieben. Anschließend übten wir noch, einen Taucher aus dem Wasser zu tragen. Danach war ich platt wie ein Fisch.

7. Stunde: Das Retten mit der Schnorchelausrüstung hatten wir schon geübt. Nun war das Retten während eines Tauchgangs geplant. Daniel hatte sich als Opfer gefunden und ich habe mich um ihn und seine Ausrüstung gekümmert und gerettet. Dabei musste ich auch meine eigene Ausrüstung noch bedienen. Daniel hat sicher etwas gelitten als wir ihn aus dem Wasser getragen haben.

2. Theorie-Tag: Heute lernte ich die "Erste Hilfe" beim Tauchen.

8. Stunde: Es geht wieder um Kondition und so langsam bekomme ich etwas mehr Ausdauer. Unterwasser werden beim Durchtauchen Spiralen und Saltos gedreht. Dann schnell dusch und müde nach Hause fahren. Unterwegs fällt mir siedendheiß ein, dass ich meinen Shorty liegen gelassen habe. Schnell eine Anfrage im Forum und schnell bekam ich eine Antwort. Jemand hatte den Shorty mitgenommen und ich habe mich darüber riesig gefreut.

Tauchärztlicheuntersuchung: Um den Tauchschein zu bekommen, ist die tauchärztliche Untersuchung notwendig. Dafür hatte ich mir einen Termin beim Druckkammerzentrum in Hamburg geholt. Zuerst werde ich von der Ärztin über die Gefahren beim Tauchen hingewiesen. Die Fragen zum Druck und zur Ersten Hilfe konnte ich sofort alle beantworten. Wie gut war doch meine Ausbildung. Nach den Untersuchungen und dem Fahrradfahren bekomme ich die Erlaubnis zum Tauchen ohne Einschränkung.

3. Theorie-Tag: Erste Hilfe, Defibrillator und jede Menge Hintergrundwissen. Immer wieder wird mir vor Augen geführt, dass beim Tauchen die Sicherheit an erster Stelle steht. Weiter geht es mir der Tauchausrüstung. Und dann sollten wir für die theoretische Prüfung fit sein.

9. Stunde: Erst soll ich 30 Sekunden die Schwimmbahn durch tauchen. Hierbei musste ich mir die Zeit einteilen Schon nach 17 Sekunden tauchte ich schon wieder auf. Beim zweiten Versuch fing ich an zu zählen - aber bei zwanzig hatte ich mich schon verzählt. Also nicht so viel bewegen, denn das kostet Sauerstoff. Zum Schluss hatte ich 50 Sekunden tauchen geschafft. Dann musste ich 25 Minuten in verschieden Lagen schwimmen und ich stelle fest, dass das Training seine erste Früchte trägt und ich alles besser schaffe.

10. Stunde: Unter Anleitung darf ich ein Briefing durchführen. Dazu gehört eine ganze Menge. Anschließend wurde das Springen ins Wasserbecken geübt und das hat sehr viel Spaß gemacht. Erst wurde vom Beckenrand und Damm vom Startblock gesprungen. Und weil es soviel Spaß machte, durfte ich mich rückwärts vom Einmeter-Brett ins Wasser fallen lassen. Dabei verliere ich meinen Bleigurt. Diesen wäre im Freiwasser verloren gewesen.

11. Stunde: Das letzte Tauchtraining bevor es ins Freiwasser geht. Zuerst musste ich 100 m ohne Maske schnorcheln. Dann musste abgetaucht werden und die Maske sollte Unterwasser aufgesetzt und ausgeblasen werden. Es klappte ohne Probleme. Nun wurde die Wechselatmung geübt. Nach einigen Tipps klappte es dann auch. Daniel war dieses Mal auch mit seiner Ausrüstung Unterwasser und machte viele spaßige Sachen. Ich weiß nicht wie oft ich meine Maske ausblasen musste, weil immer wenn ich lachen musste, lief sie mir wieder voll Wasser. Es war ein schöner Abschluss des Trainings.

 

 

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